Das Fortbildungskonzept im Medienkonzept

Die Fortbildungsplanung ist meiner Meinung und Erfahrung nach der wichtigste Baustein im Medienkonzept.
Dank meines Twitternetzwerks konnte ich für unsere Planung auf verschiedene Ideen und Erfahrungswerte zurückgreifen und so unser Fortbildungskonzept entwickeln. Wichtig bei der Erstellung waren mir Nachhaltigkeit und Niedrigschwelligkeit.
Die folgende Darstellung zeigt die verschiedenen Bausteine unseres Konzeptes:

Quelle Icons: The Noun Project, ATOM
  1. Mittel- bis langfristig versuchen wir die meisten Fortbildungen intern zu gestalten bzw. Wissen intern weiterzugeben. Dies hat mehrere Vorteile, zum einen ist die Hürde der Teilnahme (Zeit, Vertretung, etc.) niedriger, zum anderen wird im Team gemeinsam gelernt und sich weiterentwickelt.
  2. Im Oktober 2019 fand unser erstes Barcamp zum Thema „Schule der Zukunft“ statt. Dieses stand auch für extern TeilnehmerInnen offen und so hatten wir einen vielfältigen und gewinnbringenden Austausch.
  3. In diesem Schuljahr nutzen wir den Buß- und Bettag wieder für das Thema „Digitale Medien und Medienkompetenz“. Anders als die vergangenen Jahre, gibt es keine große, gemeinsame Veranstaltung für das Kollegium, sondern jede und jeder konnte aus dem vielfältigen Angebot von FIBS wählen und so nach dem eigenen Interesse den eigenen Fortbildungstag zusammenstellen.
  4. Ich als Medienbeauftragte stehe den Kolleginnen und Kollegen zur Unterstützung bei der Unterrichtsvorbereitung und -durchführung zur verfügung, wenn dies gewünscht wird. Langfristig sollen sich Tandems bilden, die sich gegenseitig bei der Planung und Umsetzung unterstützen und so gemeinsam ihr Wissen erweitern und sich weiterentwickeln.
  5. Momentan läuft bei uns der Kurskiosk an. Jede/r kann einen Zettel mit einem Fortbildungsangebot aufhängen, und genauso um eine Fortbildung bitten. Bei mind. 3 Interessenten findet die Fortbildung statt und der Teilgeber vereinbart einen individuellen Termin mit den Interessenten.
  6. Das Thema „Fortbildung“ ist ein fester Agendapunkt bei unseren regelmäßigen Teamtreffen. Hier wird kurz über besuchte Fortbildungen informiert und Kolleginnen und Kollegen erzählen von ihrem Fortbildungsvorhaben. Unsere Schulleiterin kommt dabei mit den aktuellen Zahlen unseres Fortbildunsgbudgets dazu und so kann das Team gemeinsam entscheiden, ob für eine Fortbildung Geld ausgegeben wird, oder eben nicht.
  7. Seit über einem Jahr nutzen wir Teams für den Austausch in den Klassenteams und so hat sich die Erstellung eines Teams für Fortbildungen angeboten. Eine Excel „Train the Trainer“ informiert darüber, wer Expertise bei relevanten Themen hat und bei Fragen angesprochen werden kann. In Teams werden Informationen aus den besuchten Fortbildungen, Webinaren und Kongressen abgelegt und so dem gesamten Kollegium zugänglich gemacht.
    Ich bin gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickelt und werde bestimmt wieder darüber schreiben.

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2 Kommentare

  1. Liebe Julia, das Konzept ist ein großartiger Ansatz, vielen Dank für diesen Beitrag. Ich sehe nicht nur die niedrige Hürde bezüglich Zeit & Vertretung als Vorteil, sondern auch den Austausch innerhalb des eigenen Kollegiums. Alle kennen die Schule, die Ausstattung, und die Lernenden und können sich somit viel persönlicher auf den Fortbildungsaspekt oder einen Austausch einlassen.
    Wir sind an unserer Schule noch im Anfangsstadium, aber dein Konzept ist ein toller Impuls und ich werde es demnächst der Steuergruppe vorstellen.
    Beste Grüße aus Berlin.

    • Liebe Nike, vielen Dank für dein Feedback. Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Konzeptarbeit an deiner Schule! Liebe Grüße


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